Bayernfahrt

Nachdem wir unsere Jungfernfahrt erfolgreich hinter uns gebracht hatten, wurde bereits wieder Ausschau gehalten, wann man wohin fahren könnte. Hierzu bot sich ein Termin um den 1. November an; zumal dies für uns ein Feiertag (Allerheiligen) ist.

Kurzum beschlossen wir – auch auf Grund der guten Wettervorhersagen – ein „ausgedehntes“ Wochenende nach Bayern zu planen.

Tag 01: Uli hatte noch einen Gutschein von mir für ein 6-Gänge-Schokoladen-Menue. Wir beschlossen deshalb den Beginn unseres WoMo-Trips zu versüßen ……

Nach Dienstschluß fuhren wir deshalb am Donnerstagnachmittag zum Restaurant „Schoko“ nach Rheinstetten bei Karlsruhe.

Was uns hier erwartete bzw. was unser Gaumen als Genuß vorgesetzt bekommen hat, kann man auf der beigefügten Speisekarte erahnen.

Leider war in diesem Ort kein Stellplatz vorhanden. Wir haben dann einfach in einer kleinen Nebenstraße übernachtet.

Tag 02: Die im WoMo mitgelieferten Matratzen waren sowas von hart, daß wir beschlossen uns neue zu besorgen. Hierzu war das Internet und das Forum von „Campers World Forum“ mehr als hilfreich. Deshalb fuhren wir am nächsten Tag nach dem Frühstück nach Welzheim zur „Otts Traumwelt“ weiter.

Hier wird Service noch ganz groß geschrieben. Nach einer eingehenden Beratung haben wir dann die entsprechenden Matratzen zugeschnitten in das Womo gelegt bekommen. An der Stelle nochmals ein ganz großes Lob an Frau und Herrn Strobel.

Mit diesen Matratzen fuhren wir dann zum Stausee Aichstrut und übernachteten dort. Daß sich solch ein See für die Modellbauer eignet kann man auf dem Bild sehen.

Tag 03: Die Nacht haben wir unterschiedlich genossen. Meine Frau war mit der neuen Matratze ganz happy. Für mich ist die Nacht nicht so gut verlaufen. Deshalb haben wir dann meine Matratze gegen eine etwas weichere noch getauscht.

Nachdem wir uns nun von Otts Traumwelt verabschiedet haben, sind wir ohne jegliche Autobahn in Richtung Ammersee davon gebraust.

Einmal rund um den Ammersee und dann noch ein Stück am Starnbergersee entlang bis nach Mühlfeld. Der Stellplatz war komplett verlassen. Wir waren die einzigen.

Tag 04: Nach einem ganz gemütlichen Frühstück brachen wir in Richtung Passau auf. Eine Übernachtung fanden wir in der Nähe vom Kurort „Bad Griesbach“. Dies war ein Kur- und Feriencamp „Dreiquellenbad“.

An diesem Abend ließ ich es mir nicht nehmen auch mal wieder in eine Sauna zu gehen.

Tag 05: Heute war Passau angesagt. Die Domstadt hatte uns angetan. Wir waren das erste Mal in unserem Leben hier. Auch das war eine neue Erfahrung für uns. Mit dem Womo einfach mal dort hinfahren, wo man noch nicht war. Keine exakte Planung – am Abend zusammen sitzen und überdenken was man am nächsten Tag machen will.

Ich glaube wir wissen nun, was uns die ganze Zeit gefehlt hat ….. Nach dem ausgiebigen Stadtbummel machten wir uns auf in Richtung Bayrischer Wald nach Zwiesel.

Tag 06+07: Diese Bayernfahrt habe ich mit einem Geschäftstermin verbinden müssen. Deshalb sind wir dann frühmorgens in Richtung Stausee Pöhl aufgebrochen. Dieser liegt bei der Gemeinde Möschwitz. Uli hatte sich bis dato noch nicht als Fahrerin versucht. Heute war nun der große Moment gekommen.

Zuerst mit sehr gemischten Gefühlen und anschließend ganz stolz saß sie hinterm Steuer. Wir haben natürlich nicht gleich die engen Gassen herausgesucht. Schließlich sollte sie sich langsam an das Gefährt gewöhnen.

Fazit von ihr: „Macht richtig Spaß !!!

Tag 08: Jede Reise geht mal zu Ende. Mit einigen Zwischenstopps (Bayreuth) ging es dann langsam aber sicher wieder in Richtung Heimat.

Als Frischlinge macht man sich immer mal wieder Gedanke, ob die Anschaffung eines Womos richtig war. Bis jetzt haben wir es zu keinem Augenblick bereut.

Im Gegenteil: Wir sind bereits am Planen von 2012 – da wollen wir eine ganz große Fahrt unternehmen. Wohin? Das wird noch nicht verraten – nur so viel – war schon immer mein Traum …..